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Hohkönigsburg (Haut-Kœnigsbourg)

Gde. Orschwiller, Ct. Sèlestat, Elsass, Frankreich.

Information aus Burgen des Deutschen Mittelalters [1]

Ursprünglich hieß die Burg Staufenberg. Als sie 1147 als „Castrum Estufin“ erstmals genannt wird, gehört sie König Konrad III. v. Staufen und dem Herzog von Elsaß, ebenfalls ein Staufer. 1192 wird sie Königsberg, 1479 Hohkönigsberg genannt. 1462 wird die Burg als Raubnest zerstört und ab 1479 durch die Grafen v. Thierstein wiederaufgebaut. Aus dieser Zeit stammen viele Teile der Burg, die im 16. Jahrhundert zur Festung ausgebaut wurde. 1633 wurde sie durch Schweden zerstört. 1899 - 1908 hat Bodo Ebhardt sie für Kaiser Wilhelm II. wiederaufgebaut. Große Teile der Burg sind als Buckelquader-Mauern erbaut worden.

Grundriss in: Ebhardt I., Abb. 69 und 375; Hotz Z 138; Piper, Fig. 612; Kaltenbach, Nr. XVIII; Wolff, S. 156; Naeher, S. 150; Wirth, S. 45

Grundriss

[1] Friedrich-Wilhelm Krahe - Burgen des Deutschen Mittelalters. Grundriss-Lexikon. Seite 294.

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Geo-Koordinaten

Hohkönigsburg (Haut-Kœnigsbourg)

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