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Burgruine Rotund (Oberreichenberg)

Gemeinde Taufers im Münstertal, Vinschgau, Südtirol. Italien.

Information aus Burgen des Deutschen Mittelalters [1]

1164 wird Albertus de Rodunde, ein Churer Ministeriale, erstmals urkundlich genannt. Die Burg wird Ende des 12. Jahrhunderts begonnen worden sein, die Rodunde sterben 1228 aus. 1310 wird die Burg bei einem Verkauf aktenkundig. Der rondellartige Zwinger entstand im 16. Jahrhundert. Im 17. Jahrhundert setzte der Verfall ein. Der Bergfried hat 8,5 m Durchmesser und 2,5 m Wandstärke. Rotund liegt 200 m oberhalb von Reichenberg - beide Burgen waren Churer Lehen.

Grundriss in: Weing.-Hörm., S. 475; Trapp, Band 1, S. 66, Piper, Österreich, Band 7, S. 187*

Grundriss

[1] Friedrich-Wilhelm Krahe - Burgen des Deutschen Mittelalters. Grundriss-Lexikon. Seite 518.

Informationen von einer Tafel nahe der Burg

Die hoch über Taufers i.M. gelegene Schlossruine Rotund (1.508 m.ü.M.) wurde um 900 n. Chr. im Auftrag der Bischöfe von Chur erbaut, denen sie als Residenz diente. Das Schloss galt und gilt heute noch als eines der höchstgelegenen Tirols Durch die Zusammenarbeit des Denkmalamtes mit zahlreichen Architekten konnte das gesamte Mauerwerk untersucht und befestigt werden. Im Jahre 2011 wurden die letzten Sanierungsarbeiten durchgeführt. Im Zuge dieser Arbeiten wurde das lockere Mauerwerk befestigt, die Mauerkronen stabilisiert und die Gehwege gesichert. Die Schlossruine Rotund zählt zu den historischen Wahrzeichen von Taufers i.M., denn sie hat Geschichte erlebt und gibt sie heute an die Nachwelt weiter.

Bildergalerie

Geo-Koordinaten

Burgruine Rotund (Oberreichenberg)

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